5 Punkte, durch die wir unser Leben nachhaltiger gestalten können

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir. Man liest in Fachzeitschriften, Pressenachrichten und in den sozialen Medien immer öfter von „Nachhaltigkeit“. Dieses Wort beißt sich immer mehr in unserem Alltag fest. Doch was bedeutet das eigentlich für uns? Muss ich etwas verändern? Lebe ich schon „nachhaltig genug“ oder gibt es Verbesserungsvorschläge? Sie denken sich jetzt: gute Frage? Genau, das habe ich mich auch gefragt und mich mit diesem Thema etwas befasst.

Ich gehe super gerne im dm-Markt einkaufen. Und so wie mir wird es wohl vielen Frauen gehen: Ich lege auf meinem Smartphone eine Einkaufsliste an, was ich alles aus meinem Lieblings-Drogeriemarkt brauche. Tag für Tag wächst diese Liste, warum auch immer. Und dann gehe ich endlich einkaufen und habe gefühlt 15 Produkte mehr im Einkaufskorb, als ursprünglich gedacht. Beim Schlendern durch die Gänge begegne ich hier immer mehr sogenannten „Fairtrade-Produkten“ oder Artikeln, die als „grün“, „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ gekennzeichnet sind. Diese Produkte sind dann auch noch in den Farben Grün, Braun und Beige gehalten und vermitteln dadurch natürlich noch einmal ein tiefgründigeres Gefühl von gesund und nachhaltig. Einige Artikel sind mittlerweile sogar in gesund-gewonnenem Papier und Karton verpackt, die vor einigen Wochen noch in gefühlt dreifachem Plastik eingepackt waren. Und dann ertappe ich immer mehr dabei, wie ich auf derartige Ware achte und diese mehr und mehr in meinem Einkaufskorb landen. Ganz unbewusst, nur ich habe mich in den letzten Wochen einmal darauf konzentriert.

Oder auch im Supermarkt: Da kaufe ich nicht immer das „günstigere“ Gemüse, sondern greife vermehrt zu BIO-Produkten, die natürlich auch unverpackt sein sollen. Freilandeier vom Bauern um die Ecke mag ich besonders gerne. Und das leckere Wagyu-Rind vom heimischen Bauernhof ist bei uns besonders gerne auf dem Teller gesehen.

Aber nicht nur beim Einkaufen in Supermärkten und anderen Läden passiert mir das Beschriebene. In sämtlichen Ecken unseres Wohnhauses findet man mittlerweile energiesparende Elektrogeräte, Dreifach-Steckdosen usw., um Strom zu sparen. Der Stromanbieter liefert hierbei natürlich Öko-Strom.

Verrückt, oder? Wie schnell das gehen kann. So ganz im Unterbewusstsein und dann fällt es mir plötzlich auf, wie sich diese „Nachhaltigkeit“ plötzlich in mein Leben eingeschlichen hat. Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Mache ich das eigentlich auch? Was tue ich eigentlich Gutes für unsere Umwelt?

Ich bin mir sicher, das ein oder andere werden Sie auch finden, haben es aber bisher noch gar nicht bemerkt. Und wenn Sie sich schon öfter Gedanken darüber gemacht haben, wie man eigentlich umweltfreundlicher wird, habe ich hier fünf Tipps, die ganz leicht umzusetzen sind, nicht wehtun und keine Konsequenzen hinter sich ziehen:

Papier einsparen

Kennen Sie das auch? Ein paar Seiten ausgedruckt, dann stellt man fest, es war das falsche Dokument und schon hat man Papier verschwendet. Schmeißen Sie diese Seiten bitte nicht weg! Legen Sie sie bei Seite und nutzen Sie das Papier auf der leeren Rückreise als Schmierpapier. So geht nichts unnötig verloren und wandert ungebraucht in den Müll.

Noch besser ist es natürlich, Recyclingpapier zu verwenden.

Öko-Strom

Wechseln Sie zu einem Anbieter mit attraktiven Öko-Strom-Preisen. Viele Vergleichsportale im Internet helfen Ihnen dabei, den richtigen Stromlieferanten zu finden. Und ich verspreche Ihnen, Sie zahlen nicht gleich utopische Preise und Ihr Portemonnaie wird nicht gleich dünner.

Fahrradfahren

Wer einen Drahtesel in der Garage stehen hat, sollte diesen auch vermehrt nutzen. Steigen Sie bei angenehmen Temperaturen auf Ihr Fahrrad auf und radeln Sie sonntags zu Ihrem Bäcker um die Ecke, statt das Auto anzuschmeißen. So freut sich Ihr Fahrrad, mal wieder in Bewegung zu sein, der kleine Ausflug hält Sie fit und die Natur dankt es Ihnen ebenso – gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Insektenhotel aufstellen

Der Lebensraum der Insekten auf unserer Erde wird immer kleiner und kleiner. Viele Insektenarten sind bedroht und deren Population schwindet. Tun wir ihnen etwas Gutes und stellen Insektenhotels auf. Diese kann man entweder selber basteln (hierzu gibt es klasse Anleitungen im Internet) oder man kauft Sie zu fairen Preisen. So haben Lebewesen verschiedenster Art ein neues Zuhause, wenn es im Herbst und Winter draußen richtig ungemütlich wird.

Noch ein kleiner zusätzlicher Tipp: Werfen Sie das Laub im Herbst nicht weg, sondern sammeln Sie es an einer Hecke oder unter einem Baum. So finden auch Igel bei eisigen Temperaturen ein passendes Zuhause, um im Winter überleben zu können.

„Grüne“ Haushaltsmittel verwenden

Achten Sie wie ich bei Ihrem nächsten Einkauf im Supermarkt oder Drogeriemarkt auf besonders umweltfreundlich gekennzeichnete Produkte. Diese sind sogar oft nicht oder kaum teurer. Diese „nachhaltig“ und „grün“ bezeichneten Artikel beinhalten zum Beispiel Rohstoffe aus kontrolliertem biologischem Anbau.

Das sind nur fünf kleine Punkte, die Ihr Leben verändern, die Natur unterstützen und das Dasein auf unserer Erde langfristig sichern. Es gibt noch so viel mehr kleine Veränderungen, die man gehen kann. Aber ich finde, man sollte seinen eigenen Weg finden. Etwas, das am besten zum eigenen Lifestyle passt. Man sollte sich fragen: Was bin ich bereit, für ein gesünderes und umweltschonenderes Leben zu geben und zu ändern? Was unternehmen meine Nachbarn, Freunde, Familienangehörige? Wie unterstützt meine Gemeinde die Umwelt?

Leitungswasser trinken, Fahrgemeinschaften bilden, Wocheneinkäufe statt tägliche Supermarkt-Gänge, regionale Unternehmen unterstützen, …. Es gibt so viele Möglichkeiten, wir müssen uns nur trauen und uns einen Ruck geben, um damit anzufangen und wenigstens ein paar Optionen umsetzen.

Auch der Tourismus zieht nach. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe werden mit neutraleren Antriebsmöglichkeiten und anderen Mechanismen ausgestattet, um die Umwelt zu schonen. Hotels verzichten auf Plastik, deren Köche kreieren hauptsächlich Gerichte mit Zutaten aus dem hoteleigenen Garten. Mittlerweile gibt es einige Resorts, die nur noch Ware von regionalen Bauern beziehen und diese somit extrem unterstützen. Reiseveranstalter, die pro Buchung einen Baum im Regenwald pflanzen, und und und.

Wir sollten uns dem anschließen, unsere Welt unterstützen. Wir haben so viele schöne Fleckchen auf dieser Erde – wir sollten das alles nicht zerstören! Packen wir es gemeinsam an, es kann so einfach sein.

Was halten Sie davon? Sind Sie schon mitten im Thema drin oder stehen Sie noch „am Anfang“, wollen aber etwas verändern? Berichten Sie mir gerne von Ihren Erfahrungen und Ideen oder schreiben Sie mir, durch welche Methoden Sie „nachhaltiger“ geworden sind. Ich bin ganz gespannt und bin mir sicher, dass ich von Ihnen etwas lernen und neue Impulse sammeln kann.

Melden Sie sich bei mir:

@: reichelt@asien-reiseprofi.de & lisa.reichelt@tui-reisecenter.de
WhatsApp: +49 163 2222 432

Ich freue mich auf Ihre Ideen!

Bis bald

Ihre Lisa-Marie Reichelt

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