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Sri Lanka – Königlich leuchtendes Land

Die Hauptstadt von Sri Lanka namens Colombo mausert sich zu einer modernen Metropole. Hunderte Kilometer Überlandstraßen sind dort neu gebaut worden – unter anderem in den Osten und zum Norden der Insel, einer Region die lange Zeit aufgrund von Kriegswirren für den Tourismus tabu waren. Im Westen wurde die Autobahn vom internationalen Flughafen bis zur Inselspitze im Süden fertiggestellt – nur noch eine etwa 20 Kilometer lange Lücke gibt es im Umkreis von Colombo. Im Süden der Insel ist bereits im Jahr 2013 ein zusätzlicher Flughafen eröffnet worden, dieser wird allerdings aktuell nur von der einheimischen Cinnemon Bay von Colombo aus angeflogen. Dadurch verkürzt sich der Transfer, zumindest für die zukünftigen Gäste des Shangri-La Resots & Spa Hambantota, wenn dieser mit dem Inlandsflug zurück gelegt wird.

 

Luxustourismus auf dem Vormarsch

Der Luxustourismus in größerem Format ist noch neu auf Sri Lanka. Daher fassen internationale Hotelgruppen erst langsam Fuß auf dieser zauberhaften Insel. Was abgesehen davon aber bereits jetzt einwandfrei funktioniert ist der professionelle Service in den bereits bestehenden Luxushotels – das Personal ist stets aufmerksam mit einem liebenswerten Lächeln auf den Lippen und spricht zudem im guten Englisch. Woher all dieses gut ausgebildete Personal kommt? Ganz klar liegen hier die Quellen in den Emiraten, auf den Malediven und auf den zahlreichen Kreuzfahrtschiffen. Mehr als drei Jahrzehnte Unruhen, Terror und Bürgerkrieg haben viele junge Leute aus Perspektivlosigkeit das Land verlassen lassen. Genau diese Landsleute waren oft in der High End Hotellerie angestellt, haben eine hervorragende Ausbildung genossen und konnte sich somit gute Englischkenntnisse aneignen. Jetzt wo das eigene Land wieder auf dem touristischen Vormarsch ist, sind sie froh wieder in ihre Heimat zurückzukommen.

 

Klein & Fein mit hochklassigem Service

Wer Sri Lanka noch aus früheren Jahren als preiswertes Urlaubsland kennt, wird sich wundern. Bewegt man sich im Segment der Luxushotellerie, greift man genauso tief in die Tasche wie zum Beispiel auf Mauritius, Thailand oder Bali – hierfür bekommt der Gast aber auch einiges geboten: exzellenten Service, eine vielfältige Küche, bezaubernde Anlagen mit weniger als 100 (manchmal auch weniger als 50) Zimmern verteilt in einer großen und üppigen grünen Gartenanlage. Die Privatsphäre eines jeden Gastes wird dort besonders großgeschrieben. Volle Strände, Billigtourismus, fliegende Händler und Beachboys liegen viele Buchen entfernt in Hikkaduwa, Unawantua oder Mirissa. Ein kleines Manko – außer in Galle Fort gibt es kein Nachtleben. Möglichkeiten zum Essen und Einkaufen gehen gibt es in der näheren Umgebung kaum.

 

Vielfältiges Sri Lanka

Ob man den Urlaub lieber an der Südküste oder im Osten der Insel verbringen möchte, ist schwer zu beantworten. Der Süden ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und zudem dichter besiedelt. Die Strände sind außerdem traumhaft schön. Allerdings ist das Baden außerhalb der Riffgeschützen Strände eher gefährlich. Die Wellen rollen ohne Hindernisse direkt von der Antarktis an und treffen mit all ihrer Macht an die Küste. Nicht umsonst gehört die Arugam Bay nördlich des Yala Nationalparks zu einem der Hot Spots in Sachen Wellenreiten im Sommer. An der Ostküste zum Beispiel im neuen Touristenmekka Pasikuda herrscht in Sachen Wellenreiten eher tote Hose. Ein idealer Abschnitt, um bei Flut Schwimmen zu gehen. Wer mit Kindern reist, ist hier auf jeden Fall besser aufgehoben. Viel mehr als Hotelanlagen gibt es aktuell am kilometerlangen Strand aber noch nicht. Allerdings ist man schnell im kulturellen Dreieck. In einer knappen Stunde erreicht man die ehemalige Königsstadt Polonnaruwa.

 

Faszinierende Flora und Fauna

Einige Nationalparks sind auf gut ausgebauten Straßen zügig zu erreichen. Die Tierwelt ist im tropisch-asiatischen Sri Lanka kaum zu übertreffen. Wo leben sonst noch etwa 6.000 wilde Elefanten auf so kleinem Territorium. Ungefähr 10% der Insel werden zudem durch das Department of Wildlife Conservation verwaltet. Wussten Sie, dass Cala eine höhere Dichte an Leoparden aufweist, als ein Reservat in Afrika?
So faszinierend und einnehmend auch ein luxuriöses Hotel sein mag, es lohnt sich immer wieder aufzubrechen und das Land mit seinen herzlichen Menschen zu entdecken.

 

Luxushotels auf Sri Lanka

Zu den besten und luxuriösesten Hotels auf Sri Lanka gehören das Amangalla, das Anantara Tangalle Peace Haven und das Ulagalla by Uga Escapes.

Diese wunderschönen Resorts möchten wir Ihnen mit ein paar Bildern vorstellen, die noch mehr Lust auf Sri Lanka machen.

Amangalla

Das imposante Kolonialgebäube liegt an der Südküste der Insel in Galle Fort. In dem 400 Jahre alten und liebevoll restaurierten Luxushotel atmet man Geschichte. Viele Details, wie zum Beispiel die antiken Deckenventilatoren, Kronleuchter und Vintage-Möbel stammen noch aus dem ehemaligen New Oriental Hotel. Der Komplex besteht bereits seit 1863 als Hotel und auch in den edel renovierten Zimmern mit Four Poster Betten, kostbaren Schreibtischen und Original-Parkett wallen nostalgische Gefühle auf. Von der Veranda aus können Sie das quirlige Leben beobachten und wer sich eher nach Ruhe sehnt, findet im Garten mit Pool ein erholsames Plätzchen.

 

Anantara Tangalle Peace Haven

Im modernen Ambiente des Anantara Tangalle Peace Haven genießen Sie alle Vorzüge, eines luxuriösen Standhotels. Das Resort ist wie ein Amphitheater um den Pool und den sichelförmigen Strand gebaut. Dadurch blickt man sogar vom Bett oder der Badewanne auf den wunderschönen Indischen Ozean. Im exzellenten Anantara Spa werden internationale, ayurvedische und Reflexzonen Behandlungen angeboten. Zwar gibt es in der näheren Umgebung keine Lokale, doch lässt es sich in den 4 erstklassigen Restaurants auf hohem Niveau speisen. In nur etwa 10 Autominuten liegt das Städtchen Tangalle. Einen Bummel über den malerischen Markt oder durch den lebhaften Fischerhafen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Ulagalla by Uga Escapes

Großzügig und hell präsentieren sich die Villen im Ulagalla. Durch die bodentiefen Fenster hat man beinahe das Gefühl draußen zu sitzen. Das Luxushotel im Kolonialstil legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Wände wurden mit umweltfreundlichem Durra aus Stroh gestaltet, gasbetriebene Klimaanlagen sowie ein Heißwasser-Umlaufsystem betonen dieses Konzept. Auf höchsten Service und Komfort muss deshalb aber nicht verzichtet werden. Ein großer Pluspunkt ist der weite Abstand, in dem die Chalets in der Anlage verteilt sind. Wer Ruhe und Privatsphäre sucht, ist dort genau richtig. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist im üppigen Garten überall zu bewundern.

 

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